Deeskalation und Intervention

Gewalt erkennen – handeln können

Wo Menschen nur mit den Schultern zucken, wird Gewalt in all ihren Erscheinungsformen legitimiert. Jede Gewalt beginnt im Kleinen – das Extreme hat seine Wurzeln im Alltäglichen.

Gewalt hat viele Gesichter: Sie zeigt sich nicht nur in der offensichtlichen „Prügelei“, sondern in vielfältigen Formen, die im Alltag schnell übersehen werden. Nur wer diese erkennt und weiß, wie er reagieren kann, ist in der Lage, Haltung zu zeigen und hinzuschauen.

Gerade wenn Konflikte eskalieren, fühlen sich viele Menschen hilflos. Manche möchten eingreifen, sind aber unsicher, wie. Dabei sind Konfliktdynamiken häufig berechenbar. Im Training nehmen wir diese Dynamiken unter die Lupe – mit besonderem Fokus auf Situationen des täglichen Lebens.

Neben dem Wissen um Interventionsmethoden ist die stärkste „Waffe“ gegen Gewalt das Bewusstsein für den eigenen Standpunkt – und die Fähigkeit, kreative, authentische Handlungsmöglichkeiten zu nutzen.

Unsere Präventions- und Interventionstrainings sind praxisnah, zielgruppenorientiert und richten sich u.a. an:

  • Schulen (Primarstufe bis Sek. I, Förderschulen, Berufsschulen)

  • Überbetriebliche Ausbildungsorganisationen (Umgang mit gewalthaltigem Verhalten von Auszubildenden)

  • Öffentliche Verwaltungen & kommunale Ordnungsbehörden (herausfordernde und grenzüberschreitende Kund:innen)

  • Jugendhilfe (ambulant und stationär, Umgang mit Kindern und Jugendlichen)

  • Kranken- und Altenpflege (herausforderndes Verhalten von Patient:innen und Angehörigen)